Am Morgen haben wir unsere Sachen gepackt (einen Schauer im noch stehenden Zelt abgewartet) und haben trotz Umweg noch die Fähre bekommen, die direkt nach uns die Tore geschlossen hat. Der erste Kaffe auf der Fähre und der zweite am Mini-Camping auf dem Festland tun gut. 

Heute gibt’s für Olli sogar vor 14 Uhr einen leckeren Appel-Gebak (eigentlich ist das für ihn bereits ein böses Wort, wenn ich überhaupt ausspreche, ….verursacht nämlich spontan Zieps auf das Zeug). Heute konnte er das erste Mal im Urlaub nicht widerstehen 😉
Es ist noch immer Windstärke 4, aber am Deich entlang bei blauem Himmel kommen wir voran… noch 36km…

Nach vielen Kilometern, einem ewig langen Deich zur Rechten, vielen Schafen um uns (inklusive Holländischer Maut-Stelle), einer Menge Schaf-💩 auf dem Radweg, an unseren Reifen und am Turtle und einer kurzen Pause sind wir in Harlingen -viel früher als gestern erwartet- angekommen.

Nachdem wir unser Turtle auf dem Campingplatz „Zeehoeve“ aufgebaut hatten, wollten wir essen gehen. Das von uns favorisierte griechische Restaurant hatte zum Glück zu. Kurzentschlossen kehrten wir dann bei „Nooitgesagt“ ein.

Mit Sicherheit hatten wir dort eins der besten Essen, die wir bisher in Holland hatten: alles frisch, super-nette Bedienung und tolles Ambiente. Anja hatte ein „Käsefondue“, ich eine Lammkeule. Ich bin zwar kein Lammfleisch-Fan, aber da wir heute den ganzen Tag durch Schafscheiße gefahren sind und alles am Turtle danach riecht, fand ich das irgendwie passend.
Jetzt sitzen wir noch was vor unserem Turtle und überlegen, wohin uns die letzten Tage der Radtour führen werden.

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