Nach einem Zwischenstopp beim Reifenhändler in Vlissingen, der uns zwei neue Ventileinsätze für das Tandem eingebaut hat, fuhren wir (Maut 7,45€ für den 6,6km langen Westerscheldetunnel) nach Cadzand-Bad auf den Campingplatz Cassandria-Bad.

Ein kleiner Familienbetrieb, erfreulich „günstig“ – jedenfalls für Zeeland-Verhältnisse und mit schönen Plätzen für Camper ausgestattet.  Die holländischen Spezialitäten, die man auf dem Campingplatz bekommt sind zu empfehlen.

Cadzand diente uns als Ausgangspunkt für zwei Touren

Groede-Breskens-Cadzand Bad

Unsere erste größere Tour hatte Olli geplant, sie war arg optimistisch – so im Nachhinein.
Es wurden dann 38,1 km bei 39 Grad im Schatten.
Es war reinstes Tauwetter für Dicke.

Zum Glück gab es eine erste Pause mit einem IPA-Bier in Groede. Wir erkannten unseren Fähr-Terminal von dem aus wir 2019 den LF1 von Breskens bis Vlissingen übersetzten. Die „Kustroute“ führte uns durch sengende Hitze nach Cadzand-Bad, wo wir ein großes Eis verspeisten…

Ein Wahnsinn bei dem Wetter so eine Tour zu machen, aber wir haben es überlebt und chillten dafür den Rest des Tages mit Füßen im Wassereimer vor unserem Kasten. Am Abend gab es Kino (YouTube) vor dem Kasten.

Knokke-Zeebrugge und zurück

Nach einem guten Frühstück sind wir diese Tour bei viel angenehmeren Temperaturen losgefahren. Zwar hatten wir Regenjacken mit, der Regen kam aber nicht. In Zeebrugge machten wir Halt auf ein Belgisches Bier und dann ging es die Küstenroute lang wieder nach Cadzand zurück. Die geplante Strecke am Strand entlang war aber noch nicht fertiggestellt, sodass wir auf den letzten Metern wieder die gleiche Strecke nutzten.
Der Radweg durch Dünen und Naturschutzgebiet war sehr schön, der belgische Küstenabschnitt, an dem die Hochhäuser direkt am Strand standen, hat uns weniger gefallen.

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