Inselrundfahrt Fehmarn

Da wir bei unserem letzen Besuch auf Fehmarn unser Tandem nicht mitnehmen konnten und auch nur eine kleine Radtour unternommen hatten, stand natürlich eine Insel-Umrundung auf dem Programm. Wie bereits auf Texel entgegen des Uhrzeigersinns.
Leider gibt es keine ausgewiesene Rundfahrt, also fahren wir – unterstützt  von Komoot – unsere eigene Rundfahrt.
Relativ schnell kommt die Ernüchterung. Gut, wir sind verwöhnt – am Niederrhein, der niederländischen Küste oder gar auf den westfriesischen Inseln bedeutet Fahrradweg so viel wie „ausreichend befestigter Weg auf dem man gut Fahrradfahren kann, ohne Autos und mit Beschilderung und zuverlässig von A nach B“. Auf Fehmarn sieht man das etwas anders. Fahrradwege sind häufig enge Strassen, auf denen man sich den Autos unterzuordnen hat. Es ist schon witzig, dass gerade die SUV-Fahrer das „Platz-Machen“ durch Benutzung des nicht geteerten Seitenstreifens für unnötig halten – denn unbefestigte Seitenstreifen sind offensichtlich für die Fahrradfahrer gedacht.
Nett ist auch, dass beschilderte Fahrradwege plötzlich in Straßen münden, wo explizit das Fahrradfahren verboten ist. 
Also Fehmarn ist KEINE fahrradfreundliche Insel… (aber, wie oben schon gesagt: wir sind echt verwöhnt!!!)

Nachdem wir (am Flügger-Leuchtturm vorbei) durch Orth gefahren sind, kamen wir nach Lemkenhafen, wo es Naturschutz und Wassersport in Einklang gibt. Es gibt sogar Megalithen auf Fehmarn- wie schön! 

Fehmarn ist kein Radfahrer - aber definitiv ein Wassersport-Paradies

Unter der Fehmarnsundbrücke, dem „Kleiderbügel“ durch, erreichten wir die erste Stärkung bei Mirellas Haifischbar am Hafen von Burg (Burgstaaken). Danach ging es zum Südstrand (quasi Touristenhochburg) zum Leuchtturm am Staberhuck und zur Steilküste, Katharinenhof, an Klausdorf und Presen vorbei zum Fährhafen nach Puttgarten, wo wir nun eine Zwangspause wegen Gewitterwarnung im Camping-Restaurant (Ostsee-Imbiss) bei Apfelkuchen und Kaffee verbringen.
Auf den ersten Blick sieht das Restaurant nicht sehr einladend aus, aber der selbstgemachte Kuchen ist eine klare Empfehlung.

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