Lacanau - Eine Tour um den See Étang de Lacanau

Nach einem leckeren Kaffee und einem kleinen Spaziergang am Atlantik geht es auf zum nächsten Stellplatz. Wir fahren knappe 82km nach Lacanau.

Der Stellplatz liegt an einer etwas größeren Straße, die aber wenig befahren ist. Hier ist es noch leerer als in Soulac sur Mer.

Anja hat eine Rundfahrt um den nahegelegenen Binnensee „Étang de Lacanau“ geplant. Also Tandem vom Kasten, Helme auf und los.

Entsorgung am Stellplatz von Soulac sur Mer

So langsam bekommen wir ein Gefühl dafür, warum die Atlantikküste so berühmt für ihre Pinienwälder ist – es gibt hier fast nichts anderes. 

Die Tour ist ganz nett, der See hat ein schönen Yachthafen inklusive eines kleinen Leuchtturms und unzählige Campingplätze und Feriendörfer finden sich entlang des Ufers.

Zurück auf dem Campingplatz lernen wir unseren Nachbarn kennen.
Herr André, ein 90jähriger Franzose aus dem Dauer-Campingwagen nebenan, kam vorbei.  Er erklärte uns, dass er so viele Muskeln hat, weil er nicht elektrisch fährt, dass er seine Sonne am Campingwagen selber gebastelt hat und diese auch anschalten kann, damit der Ort Le Huga nachts keine Angst haben muss, wenn die Sonne weg ist. Er hatte auch Wellen und einen Surfer unter seine Sonne gebaut. Glücklicherweise hatte sich ein holländisches Pärchen zu uns gesellt, die all das übersetzen konnten. Herr André hatte offensichtlich das Konzept unterschiedlicher Sprachen nicht ganz verstanden. Obwohl ich ihm mehrmals zu verstehen gab, dass ich nichts verstehe, erklärte er mir in einer Seelenruhe  munter weiter alles Mögliche.  Anja verstand immerhin etwas – aber er wollte es unbedingt mir erzählen.
Er erinnerte uns sehr stark an Petterson aus der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Sven Nordqvist, die die Erlebnisse vom kauzigen Petterson und seinem Kater Findus erzählt. Herr André, ein netter, alter Lebenskünstler.

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