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Quer durch Jasmund: Sassnitz, Kreidefelsen und zurück

Nachdem wir gestern den Tag auf dem Campingplatz und dem  wunderschönen Sandstrand verbracht haben, gehts heute wieder mir dem Tandem los:
Sassnitz und der Königsstuhl an Rügens Kreideküste stehen auf dem Programm.

Leuchtturm von Sassnitz
Anja hat dafür eine Tour mit Komoot ausgetüftelt, zusätzlich versuchen wir aber, die ausgeschilderten Radwege zu nutzen. Dies gelingt uns bis auf einmal auch ganz gut.
Die Radwege sind deutlich besser als bei unserer ersten Tour und wir haben nur ganz selten das Gefühl, auf einem MTB Trail gelandet zu sein.
Größtenteils führen sie durch wunderschöne Felder und Wälder.
Trotzdem ist es keine leichte Tour – es ist sehr hügelig und die eine oder andere Bergetappe ist happig – dreimal müssen wir das Tandem sogar schieben. Besonders die Strecke durch den Nationalpark verlangt uns einiges ab.
Hängebrücke Sassnitz
Wir schauen uns von Sassnitz  nur den Hafen an und machen dort bei einem leckerem Matjes-Brötchen die erste richtige Pause.
Runter zum Hafen geht es über die Hängebrücke. Ich finde die Brücke sehr sehenswürdig und durch ihre geschwungene Form und offene Bauweise einen echten Hingucker.
Hafen von Sassnitz
Von Sassnitz geht es dann Richtung Nationalpark und Unesco-Welterbe Jasmund – Buchenwälder. Diese Bergetappe hat es in sich: einige Kilometer Steigung ziehen sich so richtig schön – den letzten Teil schieben wir dann das Tandem.
Unser Ziel: die Viktoria-Sicht, von dort hat man eine grandiose Sicht auf den Königsstuhl.
Knapp einen halben Kilometer vor der Viktoria-Sicht gibt es einen Busparkplatz und die Möglichkeit, das Tandem abzustellen – ab dort geht es zu Fuß weiter.
Es ist natürlich voll – das ist einer der touristischen Highlights und Hotspots hier auf Rügen.
Aber es verläuft sich tatsächlich in diesem wunderschönen Nationalpark und ich kann von der Viktoria-Sicht in aller Ruhe Fotos vom Königsstuhl machen.
Abseits dieser Hotspots ist es generell recht ruhig, erstaunlich wenige Fahrradfahrer unterwegs.
Königsstuhl fotografiert von der Viktoria sicht aus
Nun folgen wir wieder den Schildern Richtung Glowe und schieben noch eine kleine Trinkpause in Lohme ein. Der Biergarten des Restaurants sah einfach zu einladend aus.
Ein Blick in die Speisekarte machte uns dann so neugierig, dass wir einfach mal für den kommenden Montag dort einen Tisch reservierten – wir sind mal gespannt.
Von Lohme ging es dann hauptsächlich bergab wieder Richtung Campingplatz.
Aufgrund der Radtour war unser Abend dann eher kurz, nach unserem derzeitigem Lieblings Essen „Zucchini-Penne“ und einem langen Telefonat mit den Kindern war langer erholsamer Tiefschlaf angesagt.
Ein 5-Sterne Urlaubstag geht zu Ende. 
   

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